Schneller, flexibler, präziser - Werder

Die Corona-Krise stellt uns vor Herausforderungen, die wir seit der Ölpreiskrise in den 1970er Jahren nicht mehr erlebt haben. Die hohe Lieferbereitschaft und die Flexibilität sind jedoch Stärken, auf welche sich unsere Kunden damals wie heute verlassen können.


«So etwas habe ich noch nie erlebt.»  Samuel Werder, Firmengründer der Samuel Werder AG, versteht die Welt nicht mehr. Mit seinen 88 Jahren will das etwas heissen. «Selbst die Ölpreiskrise in den 1970er Jahren ist mit den Herausforderungen in der Corona-Krise nicht zu vergleichen!»

Was taten Sie gerade, als der Bundesrat am 16. März 2020 den schweizweiten «Lockdown» verordnete?  - Also wir sassen im Büro, schauten uns die Pressekonferenz auf einem Monitor an und waren - trotz der vorausgegangenen Anzeichen auf diese tiefgreifenden Ankündigungen - wie paralysiert. Wie weiter? Was hat das alles für Auswirkungen auf unsere Mitarbeitenden, auf die Firma, die Schweiz und die gesamte Weltwirtschaft? Uns schwirrte vor lauter ungeklärter Fragen der Kopf.

Dann galt es tief durchzuatmen, alle Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden zu ergreifen und die Produktion aufrechtzuerhalten. Die Auftragsbücher waren schliesslich bis dato gut gefüllt, wenn gleich der Bestellungseingang unmittelbar nachliess.

Doch manchmal kündigt sich aus dem Nichts etwas Grosses an. So geschehen am 31. März 2020: «Wir brauchen dringend Ventilkörper für Beatmungsgeräte. Am liebsten bereits gestern geliefert.», so der ungefähre Wortlaut eines Kunden am Telefon. Pläne der herzustellenden Teile wurden gemailt, und wir erarbeiteten sofort ein Angebot. Die Zusage erhielten wir nur 24 Stunden später.

Sogleich bestellten wir in einer Nacht- und Nebelaktion die notwendigen Werkzeuge, die unser Lieferant des Vertrauens im Eiltempo zustellte. Nach einer Video-Konferenz mit dem Kunden und dessen endgültigem «Go» legten wir los – gerade mal drei Tage nach dem Telefonanruf.

Nun kommen laufend neue Anforderungen an die Teile hinzu, die wir in kürzester Zeit umsetzen. Bis Ostern liefern wir die erste Serie der Präzisionsteile aus. Danach werden unsere Mitarbeitenden einige Wochen lang mit drei Maschinen hunderte von Teilen produzieren – rund um die Uhr, sechs Tage die Woche.

Samuel Werder hat damals mit seiner Firma die Ölpreiskrise gemeistert. Wie sich die Corona-Krise auf die Weltwirtschaft und die Gesellschaft insgesamt auswirken wird, wissen wir noch nicht. Was wir wissen und kennen, ist Samuel Werders Erfolgsrezept: präzis hergestellte Produkte, hohe Lieferbereitschaft sowie Flexibilität und Einsatzwillen der Mitarbeitenden. An das halten wir uns – komme, was wolle.


Text: Lea Grossmann - Marketing mit Inhalt

Im Einsatz: Mori Seiki NV 5000
Im Einsatz: Chiron Mill 3000
Im Einsatz: Kitamura

Ihr Ansprechpartner

Vögtli Raphael
Raphael Vögtli
Kaufmännischer Geschäftsleiter
056 463 66 02

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