Honen – Feinbearbeitungsverfahren für Mass- und Formgenauigkeit

Lexikon

Honen

Honen – Feinbearbeitungsverfahren für Mass- und Formgenauigkeit

Präsis für Sie.

Samuel Werder AG

Honen

Der Begriff Honen stammt vom englischen Verb „to hone“ ab, das ursprünglich das Abziehen oder Wetzen eines Gegenstandes auf einem Stein bezeichnete. Honen ist ein zerspanendes Feinbearbeitungsverfahren für fast alle Werkstoffe, mit dem die Mass- und Formgenauigkeit verbessert wird. Die bekanntesten Anwendungen sind Kolbenlaufflächen an Zylindern von Verbrennungsmotoren und Hydraulik-Bauelementen. Das Abtragen des Werkstoffs erfolgt mit Honsteinen, die in die Honahle eingesetzt werden und sich im Durchmesser verstellen lassen. Um den Schleifdruck aufzunehmen, stützt sich die Honahle mit sogenannten Schuhen an der Bohrungswand ab. Die Honahle bewegt sich sowohl in der Längsachse als auch drehend. Eine gehonte Fläche erkennt man deshalb meist an ihrem charakteristischen Kreuzschliff. Dieser verbessert die Gleiteigenschaften, da sich in den kleinen Furchen Öl sammeln kann. Ausserdem verbessert das Verfahren die Rundheit des bearbeiteten Werkstücks deutlich. Damit die Honsteine nicht mit dem Schleifschlamm verstopft werden und die Schuhe nicht an der Bohrungswand „anfressen“, wird während des Arbeitsvorgangs reichlich mit Honöl gespült.
Quellen:
De.wikipedia.org, Internet, eigene Firmenunterlagen
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